Was ist Factoring?

Zuletzt aktualisiert: 06.10.2021

Ein Anglizismus für die kaufmännische, revolvierende Weitergabe von Ansprüchen einer Firma gegen einen oder mehrere Unterstützungsschuldner vor Fälligkeitstag an ein Geldinstitut oder eine Finanzdienstleistungseinrichtung ist Factoring.

Dieses Delkredererisiko verbleibt bei dem unechten Factoring bei dem Anbieter, die Ansprüche werden bei dem originalen Factoring mit der Gefahr des Forderungsaderlasses an den Factor veräußert. Der Anbieter haftet in beiden Situationen für den Rechtsprechungsbestand der Ansprüche und der Anbieter trägt deshalb zukünftig die Veritätsgefahr.

Eine Finanzierungsbezugsquelle für bürgerliche Firmen ist Factoring als Finanzleistung. Sie dient deren umsatzkongruenter Betriebsmitteldeckung. Sie verkürzen durch ursprüngliches Factoring ihr Ergebnis um Schulden und Verpflichtungen und sie verbessern ihre Liquiditätslage und Eigenkapitaldecke.

Sie können außerdem von den behördlichen Funktionen der Debitorenführung freigestellt werden. Beteiligte sind der Anbieter oder Dienstleistungsunternehmen, der seine Ansprüche aus Waren und Produkten an einen Factor veräußert, und der Anspruchschuldner gegen den die übertragene Rechnung besteht.