Was ist Akkreditiv?

Zuletzt aktualisiert: 12.10.2021

Ein Geschäftsbesorgungsabschluss mit dem allgemeinen Schuldigversprechen eines Geldinstitutes, nach Anweisungen des Kunden gegen Zeichnung ausdrücklicher Unterlagen innerhalb eines festen Zeitabschnittes Leistung an einen akkuraten Wechselnehmer zu erbringen ist ein Akkreditiv in der Außenwirtschaftsfinanzierung.

Woher kommt der Begriff Akkreditiv?

In der Handlungsgewalt hat der Ausdruck seinen Ausgangspunkt, die ihrerseits darauf beruht jemandem Überzeugung zu beschenken. Ein Händler, ein Kunde und zumindest das akkreditiveröffnende Finanzinstitut als Heimbank des Importeurs sind danach Beteiligte an dem Akkreditiv, in der Außenwirtschaftsfinanzierung kommen Akkreditive gewöhnlich vor. Wobei als Unterlagen Warenbegleitscheine dienen, ist Akkreditivgrund in dem Normalfall die Auslieferung von Produkten oder Leistungen.

Eine Zahlungskondition ist das Akkreditiv als Handelsvertragsklausel. Sie stellt der Kunde dem Händler. Durch das Akkreditiv werden die beiderseitigen Erfüllungsgefahren gleichartig aufgeteilt, denn der Händler verliert seine Entscheidungsgewalt über die Lieferung erst in dem Augenblick, zu dem die Bezahlung des Einkaufspreises gewährleistet ist. Der Kunde verliert versetzt sein Verfügungsrecht über die Geldsumme, hat erst, wenn er das Verfügungsrecht über die Lieferung.

Alternativ auch:

letter of credit, L/C (englisch)