Was ist ein Lieferantenkredit?

Zuletzt aktualisiert: 15.10.2021

Ein Bankkredit ist Lieferantenkredit. Er einräumt ein Lieferant seinen Auftraggeber durch Bewilligung eines Zieles für die Bezahlung seiner Abrechnung. Eine Formung der Deckung des Umschlags stellt dieser Bankkredit dar. Ein Bonus wird für die vorfristige Auszahlung innerhalb einer Skontodauer als Preisabzug gewährt. Der Kundenkredit ist Gegensatzwort.

Lieferantenkredit Definition

Der Kunde ist nach § 433 Absatz 2 BGB bei dem Kaufvertrag angewiesen, den Preis Merkmal um Merkmal mit Empfang des Kaufgegenstands abzuzahlen. Der Abnehmer wird hingegen durch den Lieferanten von seiner unverzüglichen Zahlungsverpflichtung freigestellt, ein Lieferantenkredit liegt vor.

Er entsteht, wenn ein Empfänger bei Artikelübergabe kein unverzügliches Bargeld erzielen muss, sondern von dem Lieferanten ein Zahlungsziel gewährt bekommt. Weil der Lieferant dem Empfänger Forderungsaufschub für gelieferte Güter oder erbrachte Leistungen gewährt, handelt es sich um einen Bankkredit in Güterformung.

Einen Kredit des Lieferanten an den Auftraggeber stellt dieser Forderungsaufschub zulässig dar. Die Literatur ist sich überwiegend einstimmig, dass als Lieferantenkredite lediglich solche Darlehen anzusehen sind, die in direktem Bezug zu dem Eigentumsabsatz stehen und in einem Aufschub der Entschädigung für die erbrachte Ware oder Zahlung bestehen. Einen unselbständigen Sachbezug zu der Ware – der Vorsitzenderleistung stellt der Lieferantenkredit – dar.

Nationale oder fremden Kundschaften können Lieferantenkredite gewährt werden. Wenn der Lieferant mit dem Importeur ein Zahlungsziel festgelegt hat, wird der Lieferantenkredit zu dem Exportkredit. Kein Lieferantenkredit sind Kreditbrief oder Ausdruckinkasso dagegen.

Alternativ auch:

Warenkredit, Handelskredit