Was ist eine Fremdkapitalquote?

Zuletzt aktualisiert: 12.10.2021

Eine betriebswirtschaftliche Messgröße ist die Fremdkapitalquote. Sie angibt das prozentuale Größenverhältnis zwischen Fremdkapital und Bilanzendsumme einer Firma. Die Eigenkapitaldecke ist Komplementärbild.

Der Ausdruck Fremdkapitalquote wird zu dem Teilbereich in der Realität als Ersatzwort für Verschuldungsumfang benutzt. Man versteht in der betriebswirtschaftlichen Literatur unter Verschuldungsumfang allerdings häufig eine gesonderte Messgröße.

Die bekannteste orthogonale Summekennzahl ist die Fremdkapitalquote – außerdem Belastungskoeffizient oder Anspannungsdienstgrad bezeichnet – neben der Eigenkapitaldecke. Sie gibt Information über die Kapitalkonstruktion einer Gesellschaft. Als Basis für Finanzierungsauswahlen dient sie in dem Betrieb selber.

Sie interessiert des Weiteren fremde Konkurrenten, Finanzinstitute, andere Kreditgeber, Wirtschaftsauskunfteien und Partner. Ein Bedürfnis daran, die Bonität ununterbrochen bewerten zu können haben sie. Um aus diesen Dokumenten Hinweise über das Ausfallrisiko erlangen zu können bedarf dazu es der Offenheit der geschäftlicher Zusammenhänge.

Alternativ auch:

gearing ratio (englisch), FK-Quote