Was ist der Rohertrag?

Zuletzt aktualisiert: 08.10.2021

Eine betriebswirtschaftliche Messgröße ist der Rohertrag. Sie darstellt den Unterschied zwischen Umsatzverkaufserlösen und Warenaufwand beziehungsweise Materialaufwand. Von der bilanziellen Ergebnisgröße Rohgewinn abzugrenzen ist sie.

Der Rohertrag ist durch die Gegenüberstellung von Umsatzverkaufserlösen und Warenaufwand eine totale Messgröße. Er ergibt sich als Abweichung aus Umsatzverkaufserlösen und Produktionseinsatz. Weshalb er ebenfalls als Nachkommenmarge genannt wird, lässt er sämtliche Kosten und zusätzliche Gewinne unberücksichtigt. Der prozentuale Rohertrag der Spanne entspricht in dem Geschäftsverkehr. Für freie Waren als Einzelstückspanne, Stückspanne, Artikelgruppenrist, Artikelspanne und Warenbereichsrist lässt der Rohertrag sich ermitteln. Den Betriebsroherlös beziehungsweise die Unternehmensspanne ergibt die Gesamtheit aller Einzelstückspannen.

Alternativ auch:

Rohhauptgewinn, Rohertrag, Bruttomarge, gross profit (englisch), gross margin (englisch)