Was ist der Diskontsatz?

Zuletzt aktualisiert: 06.10.2021

In dem Bankwesen war der Diskontsatz der Zinssatz, zu dem ein Finanzinstitut Übergang an die Notenbank abgeben konnte. Es konnte damit vorübergehend sich Bonität sichern. Es zahlte als Abgabepreis dafür den Diskontsatz.

Dem Diskontkredit zugrunde hingelegt wurde der Diskontsatz, den es gleichfalls nicht mehr gibt. Die Refinanzierungsbezugsquelle für das Diskonthandelsgeschäft mit den Bankkunden war der Rediskont der Kreditinstitute bei der Notenbank. Als Morphem Diskont beinhalten Diskonthandel, Diskontkredit, Diskontsatz und Rediskont ein Fremdwort.

Dass von dem Nominalwert des Geldwechsels der Diskontsatz für den Zeitabschnitt zwischen Diskontierung und Fälligkeitstag des Geldwechsels abgesetzt und als Diskontkredit dem Darlehensnehmer verbucht wurde, bestand der Preisabzug darin. Nach dem laufenden Diskontsatz der Notenbank, einem vorherigen Übertragleitzins richtete der jeweilig von den Bankhäusern berechnete Diskontsatz sich dabei.