Was ist Wagniskapital?

Zuletzt aktualisiert: 08.10.2021

Eine Variante des außerbörslichen ist Wagniskapital oder Beteiligungskapital. Dies bereitstellt eine Beteiligungsgesellschaft zu der Teilhabe an als hoch spekulativ geltenden Vorhaben. Zu den hoch unsicheren Unternehmen zählen Unternehmensideale, die derzeit in ihren Ursprüngen sind, aber starkes Entwicklungspotenzial aufweisen. Geldgeber erhalten als Entschädigung für die eingegangene Gefahr Beteiligungen an dem Geschäft.

In Gestalt von vollhaftendem Besonneigenkapital oder eigenkapitalähnlichen Finanzierungseinrichtungen wie Zwischengeschoss – Geld oder Wandelschuldverschreibungen in die Gesellschaft gebracht, häufig durch eine auf dieses Unternehmenskonzept spezialisierte Wagniskapitalgesellschaft wird das Wagniskapital.

Ein Überblick der Wagniskapitalbeteiligung

Durch nachfolgende Teile zeichnet eine Wagniskapitalbeteiligung sich aus:

  • Vorwiegend in neue, nicht börsengehandelte, größtenteils technologieorientierte Firmen fließt die Teilhabe.
  • Vollhaftendes Besonneigenkapital sowie hybride Finanzierungsvarianten stehen in dem Vordergrund, da solche Firmen für eine klassische Fernfinanzierung größtenteils nicht genügend Kreditsicherungen zusammenbringen können. Minderheitsgewinnbeteiligungen in Erhöhung von 20 bis 35 % sind gebräuchlich in Deutschland.
  • Nicht in Dividendenauszahlungen oder Zinsbezahlungen, sondern in dem Ertrag aus der Veräußerung der Gewinnbeteiligung liegt die Zielsetzung der Beteiligung aber, die geschäftlichen Gelder werden nämlich grundsätzlich vorübergehend unbeschränkt zu der Disposition bereitgestellt.
  • Mit einer extrem starken Gefahr verknüpft ist die Gewinnbeteiligung. Dies kann bis zu dem Totalschaden des eingesetzten Gelds resultieren. Extrem viele Gewinne sind zugleich aber bei einem Fortschritt erreichbar.
  • Nicht lediglich Vermögen, sondern sogar betriebswirtschaftliches Know-how wird es zu dem Gebrauch bereitgestellt, um den in der Regelmäßigkeit jungen Unternehmensgründern auszuhelfen, beziehungsweise um die Gewinnbeteiligung positiv zu organisieren. Wird daher in diesem Kontext ebenfalls von begabtem Geld gesagt. Engagiert in die kaufmännischen Arbeiten einwirken und mit seinem Netz beispielsweise bei der Herstellung von Kontakten oder der Anstellung von Dienstpersonal weiterhelfen kann der Geldgeber. Einen größeren Nutzen gegenüber der Deckung mit Fremdkapital stellt dies dar, weil nicht das für die Leitung einer Firma gesuchte Wissensstände stellen Kreditinstitute als Kapitalgeber unter Gegebenheiten allerdings wirtschaftliche Rohstoffe zu der Disposition aber.
  • Der Geldgeber erhält in dem Gegenzug oft Informationsanrechte, Kontrollanrechte und Mitentscheidungsrechte. Sie hinausgehen über die gängigen Ansprüche aus einer Teilhabe.

Alternativ auch:

Wagniskapital, Risikokapital, Venture-Capital, venture capital (englisch)