Was ist die Vorratsintensität?

Zuletzt aktualisiert: 08.10.2021

Eine betriebswirtschaftliche Messgröße ist die Vorratsintensität. Sie soll Auskunft über die Kapitalverbindung in den Beständen an Stoffen, Arzneistoffträgern und Einrichtungsstoffen sowie an Halbwegserzeugnissen und Weicherzeugnissen erteilen.

Weil sie die Form innerhalb des Umlaufkapitals einer Rechnung analysiert, ist die Vorratsintensität in dem Kontext der betriebsinternen oder freien Jahresabschlussanalyse eine Klasse der Besitzanalyse. In der Literatur außerdem als Warenlagerintensität oder Intensität der Einlagerung genannt wird sie.

Bei vorratstrieben oder lagerintensiven Industriebetrieben spielt die Vorratsintensität besonders eine Laufrolle, bei denen die Mittelbindung des Lagers ein wesentliches betriebswirtschaftliches Bildthema darstellt. Als vorratsintensive Industriebetriebe werden jene Firmen genannt, bei denen der Geschäftsanteil der Lagerkosten an den Gesamtkosten oder der Geschäftsanteil der Lagerraumvorräte an den absoluten Aktivposten enorm ist und mehr als 25 % des Aktivpostens ausmacht. Kapitalbindungskosten wie Lagerkosten und/oder Darlehenszinsen verursacht diese Mittelbindung. Sie beeinträchtigen die Wirtschaftlichkeit.

Alternativ auch:

Lagerintensität

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