Was ist eine Inhaberaktie?

Zuletzt aktualisiert: 12.10.2021

Inhaberaktien sind Papiere, die einen Bruch des Stammkapitals an Aktiengesellschaften oder an dem Kommanditvermögen einer Kommanditgesellschaft auf Wertpapieren verbriefen und in der Hinsicht auf ihre Übertragbarkeit als Eigentümerpapiere ausgestaltet sind.

Ein kurzer Ausflug zur Herkunft

In Deutschland in dem Jahre 1688 von der Brandenburgisch – Afrikanischen Compagnie eingebracht wurde die nachweisbar erste Inhaberaktie. Als Inhaberaktien ausgestaltet waren lediglich Bahnenaktien, der Namensanteilsschein dominierte in Deutschland weiterhin bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Allerdings als Regelung bestimmt, jedoch aufgrund des Preußischen Aktiengesetzes von 1833 genehmigungspflichtig war die Inhaberaktie, jedoch diese Erlaubnis sollte aufgrund eines Ministerialnachlasses lediglich exzeptionell gewährt werden.

Alternativ auch:

bearer shares (englisch)