Was ist Inflation?

Zuletzt aktualisiert: 12.10.2021

Den generellen Zuwachs des Preisgrads einer Volkswirtschaft über einen massiven Zeitabschnitt bezeichnet Inflation, seltener Abgabepreisinflation oder Teuerungsrate. Das öffentliche Kaufpreisniveau steigt, jede Geldmaßeinheit kann weniger Waren und Dienste aufkaufen. Die Inflation spiegelt somit eine Reduzierung der Zahlungsfähigkeit pro Geldgröße ein materieller Kursverfall des Geldmittels wider.

Preisverfall, eine Abnahme des generellen Preisgrads einer Volkswirtschaft über einen dezidierten Zeitabschnitt ist das Gegenstück von Inflation. Die Inflationsrate, die annualisierte prozentuale Änderung eines gewöhnlichen Preiskataloges, üblicherweise eines Verbraucherpreispreisindex, in dem Zeitverlauf ist der normale Maßstab für die Inflation.

Ökonomen glauben, dass extrem maßlose Inflationsraten und Hyperinflation gefährlich sind und durch eine maßlose Entwicklung des Geldmengenaggregats hervorgerufen werden. Welche Umstände geringe bis mäßige Inflationsraten bestimmen, sind die Auffassungen darüber uneinheitlich. Ein gegenwärtiges Wissenschaftsthema der Makroökonomik ist es.

Auf Turbulenzen des stofflichen Bedarfs nach Waren und Leistungen oder auf Änderungen des gegenwärtigen Kaufangebots kann eine knappe oder mäßige Inflation zu dem Beispiel bei Verknappungen, begründet werden. Einvernehmen ist allerdings, dass eine weit andauernde Inflationsperiode dadurch hervorgerufen wird, dass das Geldmengenaggregat rasch wächst als der Wirtschaftsaufschwung.

Auf verschiedenartige bejahende und schädliche Macharten beeinflusst Inflation Volkswirtschaften. Ein Zuwachs der Opportunitätskosten für den Haltegriff von Kapital, sowie Zweifel über die künftige Inflation gehören zu den ungünstigen Folgen der Inflation. Dies kann Kosten und Rechnen abwenden. Da die Kunden aus Furcht vor einem Preisauftrieb Waren horten, kann daneben es bei großer Inflation zu Verknappung eintreten. Die Unterstützung von Bankkrediten und Geldausgaben anstelle von Währungshorten zählen zu den optimistischen Auswirkungen.

Die meisten Wirtschaftswissenschaftler befürworten heutzutage eine geringe und unveränderte Inflationsrate. Eine knappe Inflation verringert das Gewicht ökonomischer Flauten, indem sie dem Arbeitsmarkt ermöglicht, sich in dem Konjunktureinbruch rasch anzupassen, und verringert die Gefahr, dass eine Zahlungsfähigkeitsfalle die geldpolitische Stabilisation der Volkswirtschaft verhindert.

In der Regelmäßigkeit den Notenbanken delegiert wird die Hausaufgabe, die Inflationsrate gering und konstant zu bewahren. Die Inflationsrate durch Geldmarktpolitik begrenzen sollen sie. Notenbanken nutzen dazu unterschiedliche Maßnahmen: die Bestimmung von Wirtschaftsleitzinsen, Offenmarktstrategie und die Bestimmung der Mindestreservezwänge für Finanzinstitute.

Eine mittelfristige Inflationsrate von 2 % strebt die Europäische Zentralbank an.

Eine Inflation Definition

Den generellen Zuwachs des Preisgrads einer Volkswirtschaft über einen ausdrücklichen Zeitabschnitt bezeichnet Inflation. Inflation bedeutete geschichtlich dabei einen typischen Zuwachs des gewöhnlichen Kaufpreisniveaus, verursacht durch eine Ungleichheit zwischen Geldmengenaggregat und Handelsbedürfnis. Wirtschaftswissenschaftler verwenden heutzutage den Ausdruck Inflation lediglich, um sich auf zunehmendes Kaufpreisniveaus zu berufen.

Um sie von zunehmenden Kosten zu trennen kann eine Steigerung des Geldmengenaggregats als materielle Inflation genannt werden. Sie werden der Deutlichkeit wegen als Verkaufspreisinflation genannt. Dass die Verkaufspreisinflation auf anhaltende Sichtweise mit einer Steigerung des Geldmengenaggregats zusammenhängt, sind Wirtschaftswissenschaftler sich einstimmig. Andere Aspekte diesen Umstand prägen können Kurzzeitigaktore und mittelfristig aber.

Auf die generelle Verkaufspreisentwicklung, nicht auf Veränderungen fester Verkaufspreise bezieht Inflation sich. Verbraucher kaufen zu dem Beispiel mehr Gartengurken als Paradiesäpfel, Gartengurken werden wertvoll und Paradeisäpfel fehlerhaft. Nur eine Änderung in den Vorlieben der Verbraucher spiegeln sie wider, keine Inflation sind diese Änderungen allerdings.

Das Datenwort Inflation stammt aus dem Lateiwinkel das Nomen inflatio, bedeutet Sichaufblasen und stammt von dem Verbe flare ab, was wegblasen bedeutet.

Sind andere Bezeichnungen der Ökonomie in dem Kontext mit Inflation:

  • Preisverfall
    eine Abnahme des generellen Verkaufspreisniveaus
  • Disgeldentwertung
    ein Abbau der Inflationsrate
  • Hyperinflation
    eine aus dem Ruder geratene Inflationsspirale
  • Stagflation
    eine Verknüpfung aus Inflation, allmählichem Wirtschaftsaufschwung und großer Erwerbslosigkeit .
  • Reflation
    ein Vorhaben, das reguläre Kaufpreisniveau anzuheben, um einem Deflationsdruck entgegenzuwirken
  • Eigentumsinflation
    ein genereller Zuwachs der Verkaufspreise von wirtschaftlichen Vermögensgegenständen, wie Wertpapiere, Grundstücke oder Gold, ohne einen dementsprechenden Zuwachs der Verkaufspreise von Waren oder Leistungen

Alternativ auch:

Preissinflation, Teuerung