Was ist eine GbR?

Zuletzt aktualisiert: 22.10.2021

Um eine Vereinigung wenigstens zweier Anspruchsubjekte als Partner handelt bei der Gesellschaft bürgerlichen Rechts es sich nach teutonischem Gesellschaftsgesetz gemäß § 705 des Bürgerlichen Kodex, die sich durch einen Gesellschaftsvertrag wechselseitig anweisen die Verwirklichung eines allgemeinen Zieles in der durch die Vereinbarung tatsächlichen Stil zu unterstützen.

Die einfachste und allgemeinste Variante der Personengemeinschaft des germanischen Gesellschaftsanrechts stellt die Gesellschaft bürgerlichen Rechts dar. Mehrere Gesellschaftssysteme mit individuelleren Anwendungsgebieten beispielsweise die Offene Kompanie und die Kommanditgesellschaft bauen auf ihr auf.

Wegen ihrer breit gefassten Charaktermerkmale besitzt die GbR in der Vorgehensweise unzählige Erscheinungsbilder. Zusammenlegungen von Freiberuflerinnen zu einer Gemeinschaftspraxis oder Genossenschaft sind so beispielsweise oft in Gestalt einer GbR aufgebaut. Dar stellen selbst vorhabenbezogene Zusammenlegungen von Baubetrieben als Interessengemeinschaften oder Sportzigarette – Ventures häufig BGB – Firmen.

Selbst formlose Unternehmenszusammenschlüsse wie Wohngruppen, Fahrgemeinschaften und Musikgruppen als Möglichkeitsgesellschaften des alltäglichen Lebenstages besitzen demnach gewöhnlich die Rechtsform einer GbR.

Wie ist die GbR entstanden?

Das germanische Personengesellschaftsanrecht wurde vor der Errichtung des Deutschen Kaiserreichs wesentlich durch das Allgemeine Deutsche Handelsgesetzbuch von 1861 gestaltet. In Weise regelte dieses. Dass sich mehrere Rechtsordnungsträger zu dem Hochbetrieb eines unternehmerischen Handelsgewerbes zusammenschlossen, zeichnete diese sich dadurch aus.

Die ersten Schritte

Die germanische Gesetzgebung bemühte nach der Staatengründung sich um eine geschlossene Kodifikation des germanischen Privatrechts. Er begann hierzu mit der Entstehung des BGB.

Die Handelskompanien zukünftig dem Handelsgesetz unterstellen, allerdings außerdem eine gewöhnliche beherrschte Gesellschaftsformation in dem BGB herstellen wollten die Autoren des BGB, namentlich Levin Goldschmidt die GbR. Hierbei sollte es sich um eine provisorische Variante der Gesellschaft tätigen, die lediglich danach zu der Verwendung kommt, wenn keine speziellere Rechtsform gewünscht werden kann. So änderte die Gesetzgebung das Handelsgesetz dahingehend, dass alle Personenunternehmen auf die GbR als Grundtypus verweisen, deren Bestimmungen zu dem Einsatz kommen, wenn das Handelsgesetz keine spezielleren Bestimmungen vorsieht. Dass die grundsätzliche Relevanz der GbR in Relation zu den Handelskompanien schwach sein würde, gingen die Autoren des BGB davon aus.

Bei der Entwicklungsverlauf der GbR . orientierten sich die Verfasser des BGB an der societas des römischen Rechts. Um einen puren notariellen Verbund handelte hierbei es sich. Die GbR wurde in Anschluss hieran in dem ersten Planentwurf des BGB von 1888 in dem besonderen Obligationenrecht festgelegt. Um Bestimmungen zu dem Unternehmensvermögen ergänzte der zweite Planentwurf von 1895 das GbR – Recht, bei denen er auf Empfehlung von Otto von Gierke weg auf die Rolle des Gesamthands aus dem germanischen Recht zurückgriff.

Die innere Organisation der GbR festigen sollte die Insgesamthand. Allerdings nicht eigens in dem Erlass fixiert, sondern nur gezielt in mehreren Bestimmungen als Auslöser zu dem Begriff dargelegt wurde sie. Das Parlament überließ die Konkretion der Vollhand erkennbar der Rechtswissenschaft und – praxis. Zu einer Verknüpfung von römisch-rechtlichen und deutschrechtlichen Ursprüngen der GbR. kam dadurch es.

Die Fortentwicklung des GbR-Rechts

Die Bestimmungen über die GbR wurden nach Inkrafttreten des BGB in dem Jahr 1900 seitens der Gesetzgebung lediglich gelegentlich verändert. In der Juristik allerdings größtenteils als schlecht wahrgenommen wurde der Gesetzesapparat. Ungeklärt war vornehmlich, wie man die geschichtlichen Grundlagen der GbR zu einem zusammenhängenden Programm weisen konnte, auf welche Melodie die GbR an dem Rechtsverkehr teilhaben konnte und auf welchen Stil ihre Partner für ihr Auftreten hafteten. Außerdem zeigte sich, dass der GbR in der Realität ein erheblich intensiverer Anwendungsfall zukam, als es die Autoren des BGB vermuteten.

Wie es beispielsweise in dem Schweizer Recht betrieben wurde, gab in der Juristik es mehrere Anstrengungen, die Vorschriften über die Personenunternehmen in einem Erlass zu vereinen. Die Regelungskonstruktion sollten dadurch erleichtert und die Logik der Bestimmungen sichergestellt werden. Allerdings nicht verwirklicht wurden entsprechende Zeichnungen. Die Fortentwicklung des GbR – Rechts wurde entscheidend gefördert demgegenüber durch die Gerichtsbarkeit. Eine ausgedehnte Rechtsfortentwicklung betrieb sie. Sie regelt umfangreiche Gesichtspunkte der Teilhabe der GbR an dem Rechtsverkehr.

Alternativ auch:

GbR, GdbR, BGB-Gesellschaft, Gesellschaft bürgerlichen Rechts