Was ist eine Einzelwertberichtigung?

Zuletzt aktualisiert: 06.10.2021

Man bezeichnet als Einzelwertberichtigung in der Rechnungsführung eine Wertstückberichtigung. Sie anpasst den Buchzahlenwert einer tatsächlichen Rechnung an ihren geringeren faktischen Preis.

Zwei Typen der Wertstückberichtigung, die Pauschalwertkorrektur und die Einzelwertberichtigung gibt es. Jede isolierte Rechnung wird in dem Unterschied zu der Pauschalwertkorrektur bei der Einzelwertberichtigung für sich ausschließlich einer Beurteilung unterworfen und damit das Einzelbewertungsprinzip des § 252 Absatz 1 Nr. 3 HGB verwirklicht.

Die Anteilberichtigung war eine mittelbare Verbuchungstechnik, die in dem Unterschied zu der unveränderten Vorgehensweise der Steuerabschreibung die Bilanzlage der Schulden konstant ließ und diese mit einem Korrekturposten auf der Passivum versah. In der Jahresbilanz in dem HGB seit Januar 1986 nicht mehr erlaubt ist der Personalausweis der Wertstückberichtigungen als selbstständige Bilanzstellung.

Ein Vorstadium der Steuerabschreibung der zusammengehörigen Rechnung ist die Einzelwertberichtigung und die Einzelwertberichtigung stellt einen Kostenaufwand in der Gewinnausrechnung und Verlustausrechnung dar.

Erst nach dem faktischen Wegfall eines Bestandteils oder der kompletten Rechnung vorgenommen wird die Steuerabschreibung. Die Rechnung bleibt in dem Unterschied zu der Steuerabschreibung in den Geschäftsbüchern als öffentlich liegen und die Rechnung wird aber in der Bilanzaufstellung um die Wertberichtigungssumme verringern beschrieben.